Französisches Rotweinbrot
Na ja, der Name ist nicht ganz richtig… In Ermangelung eines französischen Weines habe ich einen Badischen Burgunder genommen. Aber die Mehle sind überwiegend Französisch (T65, T110).
Besonderheit: Ein Brühstück (mit je zur Hälfte oder 70/30 – ich habe nicht so genau gemessen) und ein Sauerteig mit Rotwein. Der Wein für den Sauerteig wurde vorher abgekocht.
Der Autolyseteig ist etwas trocken, aber der Gesamtteig wird durch den Sauerteig, den Vorteig und das Brühstück noch geschmeidiger 🙂
Sauerteig und Vorteig gut 12 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Hauptteig ca. 3 Stunden bis ca. zur Verdoppelung gehen lassen. Dann ins Gärkörbchen mit Schluss oben und für 12 Stunden bei ca. 5 Grad in den Kühlschrank.
Rest nach Rezept.
Ergänzung:
Die älteren Rezepte muss ich irgendwann mal etwas überarbeiten 🙂
Ich bin so vorgegangen: Am Vorabend habe ich den Sauerteig und den Poolish angesetzt. Über Nacht bei Raumtemperatur (20-22 Grad) abgedeckt stehen lassen. Beides sollte sich gut verdoppeln. Gleichzeitig mache ich immer das Brühstück und lasse es auch über Nacht abgedeckt stehen. Am Morgen dann den Hauptteig machen und so ca. 3 Stunden in einer leicht eingeölten Gärwanne in der Stockgare gehen lassen. Am Anfang und jeweils nach 30 Minuten dehnen und falten. Ich hatte hier noch die Autolyse, inzwischen mache ich eigentlich immer die sogenannte Fermentolyse. D. h. zum Hauptteig kommt auch schon der Sauerteig und der Poolish. Das dann 30 Minuten abgedeckt stehen lassen und dann wie angegeben (5/7 Minuten) auskneten. Dabei dann im letzten Drittel Salz, Öl und Brühstück unterkneten. Anschließend den Teigling aufbereiten und mit Schluss oben in ein Gärkörbchen legen. Stückgare dann 8-12 Stunden im Kühlschrank bei 5-6 Grad. Ofen vorheizen und direkt aus dem Kühlschrank mit Schwaden in den Ofen einschießen.
Den Rotwein würde ich vorher abkochen. Hintergrund: Alkohol kann die Gärung negativ beeinflussen.
Rezept Französisches Rotweinbrot



Hallo
Es geht um das Rotweinbrot, fast alles ist mir klar wegen die Herangehensweise aber die Basisdaten, was und wann mache ich das? Das Salz etwas viel?
Bitte um Aufklärung es ist ein sehr interessantes Rezept.
Danke im voraus
mfG Peter Bruijns
Hallo Peter,
ja, die älteren Rezepte muss ich irgendwann mal etwas überarbeiten 🙂
Ich bin so vorgegangen: Am Vorabend habe ich den Sauerteig und den Poolish angesetzt. Über Nacht bei Raumtemperatur (20-22 Grad) abgedeckt stehen lassen. Beides sollte sich gut verdoppeln. Gleichzeitig mache ich immer das Brühstück und lasse es auch über Nacht abgedeckt stehen. Am Morgen dann den Hauptteig machen und so ca. 3 Stunden in einer leicht eingeölten Gärwanne in der Stockgare gehen lassen. Am Anfang und jeweils nach 30 Minuten dehnen und falten. Ich hatte hier noch die Autolyse, inzwischen mache ich eigentlich immer die sogenannte Fermentolyse. D. h. zum Hauptteig kommt auch schon der Sauerteig und der Poolish. Das dann 30 Minuten abgedeckt stehen lassen und dann wie angegeben (5/7 Minuten) auskneten. Dabei dann im letzten Drittel Salz, Öl und Brühstück unterkneten. Anschließend den Teigling aufbereiten und mit Schluss oben in ein Gärkörbchen legen. Stückgare dann 8-12 Stunden im Kühlschrank bei 5-6 Grad. Ofen vorheizen und direkt aus dem Kühlschrank mit Schwaden in den Ofen einschießen.
Den Rotwein würde ich vorher abkochen. Hintergrund: Alkohol kann die Gärung negativ beeinflussen.
Viel Erfolg! Berichte mal, wie es geworden ist.
Gruß Hermann
ach, Salz. Die Salzmenge ist mit 10 g absolut im normalen, empfohlenen Bereich von 2% Salzmenge bezogen auf die gesamte Mehlmenge.
Servus Hermann
Es war so weit gestern U heute habe ich mich über das fr. Rotwein Brot gebeugt. Fast alles gut.
Das brühstück habe ich den Wein nicht gekocht lassen, ein Fehler weil mehr Flüssigkeit in den Teig gekommen ist.
Das mit dem Hauptteil und Pyrolyse habe ich falsch gelesen aber nicht tragisch, ich möchte Fotos zeigen aber wohin kann ich die schicken.
Gebacken auf ein Stein 250 Dampf nach 10 min ex dann 45 min auf 200 wie bei anderen Brote.
Geschmacklich ist es hervorragend.
Mit dem Salz hast du Recht gehabt, Danke
Autolyse habe ich natürlich gemeint.