Leidenschaft Brot

Wie einigen aufgefallen sein dürfte, schlägt mein Herz für Brot und ähnliche Backwaren wie Brötchen, Croissants und Baguette. Angefangen habe ich vor Jahren mit nicht unbedingt guten Rezepten aus nicht unbedingt guten Blogs. Trotzdem erschienen mir die Brote gut und schmeckten sogar 🙂 Aber, und zu der Betrachtungsweise möchte ich alle anregen: Besser geht immer!
Eine Änderung habe ich 2019 erfahren als ich der damaligen Facebook-Gruppe „Angebacken“ beigetreten bin und mich den Rezepten von „Brotdoc“ Björn Hollensteiner (brotdoc.com) und Lutz Geißler gewidmet habe. Man kann ruhig sagen, dass ich erst damit mit dem „richtigen“ Brotbacken begonnen habe 🙂

Aktuell bin ich Teilnehmer in folgenden Facebook-Gruppen:
https://www.facebook.com/groups/angebacken
https://www.facebook.com/groups/2183423775229540
Am Thema interessierte kann ich beide Gruppen nur empfehlen!

Erstmal habe ich mich an die Rezepte gehalten und meistens gute Ergebnisse erzielt. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem man anfängt, Rezepte zu ändern und dann der Wunsch, selbst Brote zu kreieren. Wenn man sich mal mit den Basics wie Sauerteig, Gärzeiten, Stock-/Stückgare usw. beschäftigt hat ist das eigentliche Entwerfen eines Rezeptes nicht sonderlich schwer aber bestimmten Grundlagen unterworfen. So sollte sich der Anteil an Schüttflüssigkeit, Sauerteig, an Salz oder sonstigen Zugaben nach bestimmten Regeln ergeben. Diese Regeln bestehen aus prozentualen Anteilen immer ausgehend von der gesamten Mehlmenge. Um dies nicht immer händisch ausrechnen zu müssen, habe ich ein Excel-Tabelle entworfen, die nach Eingabe der Mehlsorten- und Menge den Anteil an Wasser und sonstiger Zugaben relativ automatisch berechnet.
Da mein Sohn ein Informatikstudium absolviert und meine Tochter ein duales Studium zur Mathematisch-Technischen Softwareentwicklerin und beide immer Herausforderungen suchen, war der erste Plan, die Excel-Tabelle in eine App zu überführen. Aber für so etwas braucht man Zeit, die die beiden leider derzeit nicht haben. Mein Sohn hat dann eine Web-Anwendung entworfen, die die wichtigsten Dinge der Tabelle online abdeckt.

Dazu möchte ich anmerken, dass die Berechnungen zum großen Teil auf gängigen Standards beruhen aber teilweise auch auf eigenen Erfahrungen ausgerichtet sind. Diese mögen nicht für jeden schlüssig sein 😉 Evtl. sogar sachlich falsch. Aber hier gilt: Entweder so nutzen wie angezeigt oder es einfach lassen 😉

Sämtliche Copyrights für den Brotrechner liegen bei Gerrit Ammel/Hermann-Josef Ammel. Der Einsatz erfolgt ohne jegliche Gewährleistung auf eigene Gefahr.

Über Rückmeldungen würde sich mein Sohn und ich natürlich freuen 🙂

Ansonsten viel Spaß mit dem Rechner!

Brotrechner – Basics

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