Brot

Ruisreikäleipä – Finnisches Roggenbrot (als Rund- und als Kastenbrot)

Ein finnisches Roggenbrot. Ob es authentisch ist kann ich leider nicht sagen 🙂 Die Form sprach mich an. Neben der runden Form werde ich das Rezept auch mal in Kasten backen.
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Hermann-Josef Ammel

Ruisreikäleipä – Finnisches Roggenbrot

Ein Roggenbrot in der typischen, finnischen Rundform bzw. als Kastenbrot. Getrieben durch einen Sauerteig, verfeinert mit einem Brühstück aus Roggenschrot.
2 Brote á 840 g oder 1 Kastenbrot á 1.681 g.
Portionen: 2 á 840 g
Produkt: Brot
Küche: Finnisch

Zutaten
  

Basisdaten
  • 600 g Roggenvollkornmehl (Schrot) selbst gemahlen mit Mockmill Stufe 1
  • 250 g Roggenmehl 1150
  • 540 g Wasser
  • 220 g Buttermilch alternativ Wasser. Dann sollte die Menge auf ca. 190 g reduziert werden.
  • 17 g Salz
  • 20 g Barimalt flüssig alternativ Rübenkraut
Sauerteig (TA 200)
  • 340 g Roggenvollkorn (Schrot)
  • 340 g Wasser
  • 34 g Roggen-ASG
Brühstück
  • 200 g Roggenvollkornmehl (Schrot)
  • 200 g kochendes Wasser
Hauptteig
  • 60 g Roggenvollkornmehl (Schrot)
  • 250 g Roggenmehl 1150
  • 220 g Buttermilch
  • 714 g Sauerteig
  • 17 g Salz
  • 20 g Barimalt
  • 400 g Brühstück

Methode
 

Als Ringbrot
  1. Für den Sauerteig das Roggen-ASG im Wasser aufschlämmen und Mehl hinzufügen. Gut vermischen und bei Raumtemperatur für ca. 12 Stunden bis mindestens zur Verdoppelung gehen lassen.
  2. Für das Brühstück das Mehl mit kochendem Wasser übergießen und gut verrühren. Über Nacht abgedeckt ziehen und abkühlen lassen.
  3. Alle Zutaten in den Kessel geben und 10 Minuten in der langsamen Stufe gut durchkneten. Ich habe dafür den K-Haken genommen.
  4. 45 Minuten Kesselruhe bei Raumtemperatur.
  5. Teig teilen und jeden Teigling rund formen (ca. 25-30 cm Durchmesser, 3-4 cm dick). Bei mir hat das mit angefeuchteten Händen am besten geklappt…
    In der Mitte ein Loch bilden (ca. 4 cm). Etwas Roggenmehl darüberstreuen. Dann ca. 1-2 Stunden Stückgare. Der Teig sollte 5-6 mm große Risse zeigen.
    Man kann die Oberfläche noch stippen… Das habe ich leider vergessen 🙂
  6. Backofen (am besten mit Backstahl oder Backstein) vorheizen. Bei 230 Grad mit Schwaden einschießen. Nach 10 Minuten Schwaden ablassen und bei 200 Grad weitere 25-30 Minuten backen.
Als Kastenbrot (für eine 1-Kilo-Kastenform)
  1. Für den Sauerteig das Roggen-ASG im Wasser aufschlämmen und Mehl hinzufügen. Gut vermischen und bei Raumtemperatur für ca. 12 Stunden bis mindestens zur Verdoppelung gehen lassen.
  2. Für das Brühstück das Mehl mit kochendem Wasser übergießen und gut verrühren. Über Nacht abgedeckt ziehen und abkühlen lassen.
  3. Alle Zutaten in den Kessel geben und 10 Minuten in der langsamen Stufe gut durchkneten. Ich habe dafür den K-Haken genommen.
  4. 45 Minuten Kesselruhe bei Raumtemperatur.
  5. Teig in eine mit Butter gefettete Kastenform füllen und mit einem angefeuchteten Spatel glattstreichen. Mit etwas Roggenmehl besteuben. Dann ca. 2 Stunden Stückgare. Der Teig sollte 5-6 mm große Risse zeigen und den oberen Rand der Kastenform erreichen.
  6. Backofen (am besten mit Backstahl oder Backstein) vorheizen. Bei 250 Grad mit Schwaden einschießen. Nach 10 Minuten Schwaden ablassen und bei 210 Grad weitere 75-80 Minuten backen. Insgesamt also 85-90 Minuten.

Notizen

Damit die Ringbrote nicht so hart werden, habe ich sie nach dem Backen unter einem Küchentuch abkühlen lassen.

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